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Fernwanderweg empfohlene Tour

Höhepunkte des Rothaarsteigs zwischen Brilon und Willingen

Fernwanderweg · Rothaargebirge
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  • Blick zurück auf Brilon
    / Blick zurück auf Brilon
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Blick auf das Tor zum Sauerland vom Poppenberg
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Frühmorgendlicher Blick von Borbergs Kirchhof
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Steiler Anstieg zur Klockliet
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die Bruchhauser Steine vom tollen Aussichtspunkt Klockliet
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Schöner Pfad zum Ginsterkopf
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die Bruchhausener Steine
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Schmalahtalsperre
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Aussicht vom Feldstein im Frühjahr
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Sonnenuntergang zwischen Richtplatz und Langenberg
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die Hochheide im NSG Neuer Hagen
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Blumenpracht auf dem Neuen Clemensberg
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Holunder auf der Hochheide
    Foto: Andi Radin, AV-alpenvereinaktiv.com
m 1000 900 800 700 600 500 400 300 35 30 25 20 15 10 5 km Bahnhof Willingen Hiebammen-Hütte Brilon Hochheidehütte Dortmunder Sauerlandhütte
Der Rothaarsteig ist ein prämierter Fernwanderweg entlang der Rhein-/Weser-Wasserscheide. Vieler seiner schönsten Stellen erreicht man von seinem Ausgangsort Brilon in zwei spannenden Tagesetappen.
mittel
Strecke 39,8 km
11:30 h
1.000 hm
860 hm

Der Rothaarsteig ist ein relativ ruhiger Fernwanderweg. Bei dieser Variation beginnen wir am nördlichen Terminus in Brilon und erreichen nach einer Übernachtung und über viele höchst lohnende Umwege Willingen. Es geht über Pfade und Forstwege, durch gesunden Wald und solchen, der wegen Monokulturen, Borkenkäfer und Hitzesommern in desolatem Zustand ist.

Tag 1 führt von der historischen Altstadt Brilons über die Ruinen von Borbergs Kirchhof und kleine, aussichtsreiche Gipfel zur Schmalahtalsperre und den berühmten ehemaligen Vulkanen Bruchhauser Steine, die mit den höchsten Steilwänden NRWs vielen seltenen Pflanzen und Tieren eine Nische bieten. Unterhalb der Steine kann in der Sauerlandhütte des Dortmunder DAVs übernachtet werden.

Tag 2 startet mit dem gemächlichen Aufstieg zum Langenberg (843m), höchster Erhebung NRWs und führt dann über die Hildfelder Hochheide mit dem sehr sehenswerten Schutzgebiet Neuer Hagen. Ruhig und gemächlich geht es zuletzt durch das Hoppecketal nach Willingen, von wo aus mit der Bahn schnell wieder Brilon erreicht wird.

Autorentipp

Auf dem Ginsterkopf und dem folgenden Hügel Klockliet gibt es bequeme Bänke und herrliche Aussichten, perfekt für eine Brotzeit geeignet. 
Profilbild von Andi Radin
Autor
Andi Radin 
Aktualisierung: 15.04.2021
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Langenberg, 843 m
Tiefster Punkt
427 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hiebammen-Hütte Brilon
Hochheidehütte

Sicherheitshinweise

Generell unschwierig, an Borbergs Kirchhof und an den Bruchhauser Steinen wegen Steilkanten auf Kinder aufpassen.

Weitere Infos und Links

Rothaarsteig im Internet:

https://www.rothaarsteig.de/de/

Dortmunder Sauerlandhütte:

https://www.dav-dortmund.de/unsere-huetten/bruchhausener-huette/

 

Start

Brilon, Bahnhof (428 m)
Koordinaten:
DD
51.399058, 8.574950
GMS
51°23'56.6"N 8°34'29.8"E
UTM
32U 470431 5694288
w3w 
///erschafft.zahn.bitten

Ziel

Willingen, Bahnhof

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof aus folgen wir einfach der Bahnhofstraße zum historischen Marktplatz von Brilon, das letzte Stück ist dabei zugleich Einkaufsstraße. Hier steht der nördliche Endstein des Rothaarsteigs, dessen roter Markierung wir ab jetzt für lange Zeit folgen. Aus der Stadt heraus über einige Wohnstraßen, über den bewaldeten Hügel Drübel, am Stadtkrankenhaus entlang. Entlang des Kurparks geht es kurz über eine Asphaltstraße, dann aber wieder über einen gut ausgebauten Wanderweg, der auch die Möhnequelle passiert. Nun dürfen wir für ein Stück über den Grünstreifen entlang einer kaum befahrenen Straße, bevor der Rothaarsteig auf einem schmalen Pfad über den Gudenhagener Poppenberg zum Kyrilltor führt. Von hier entlang eines breiten Naturwegs ins Tal hinab zur Hiebammen-Hütte. Die liegt zwar schon früh auf der heutigen Etappe, bietet sich aber trotzdem gut für eine Kleinigkeit zu Essen oder Trinken an.

Von hier zu Borbergs Kirchhof, wobei der Rothaarsteig auf einem Pfad parallel zu einer Forststraße verläuft. Im Spätsommer gibt es entlang des Weges tausende Brombeeren zu sammeln. Am Borbergs Kirchhof gibt es eine frühmittelalterliche Wallburg, die Ruine eines Klosters sowie eine Kapelle mit toller Aussicht in Richtung Olsberg. Der nächste Wegabschnitt folgt zwar nur Forstwegen, aber mit durchgehender Aussicht. Dies ist dem Borkenkäfer und Jahrhunderten der Monokultur geschuldet, wegen derer ein Großteil des umliegenden Waldes hier abgeholzt wurde. Kurz hinter dem Rastplatz Schusterknapp mit Schutzhütte beginnt einer der schönsten Abschnitte, auf einem schmalen Pfad auf und ab über mehrere Gipfel, die Aussichten und Rastmöglichkeiten bietet. Dann hinab zur Feuereiche, wo eine Landstraße gekreuzt wird. Hier lohnt sich ein erster Abstecher vom Rothaarsteig, über Forststraßen der Beschilderung "Silbersee" folgen. Der idyllische Schmalahstausee ist vollkommen in Wald eingebettet. Nach einer Pause zurück zur Landstraße. 

Von der Landstraße folgen wir kurz wieder dem Rothaarsteig über eine Forstraße, biegen dann jedoch direkt steil nach links auf einen Forstweg ab, um uns von Hinten den Bruchhauser Steinen zu nähern. An der nächsten Kreuzung rechts abbiegen, an der dritten Kreuzung geht es geradeaus und weiter leicht ansteigend in Richtung des Goldsteins. Unterhalb des Goldsteins endet die Forststraße an einem Wendehammer und wir gehen über einen Pfad weiter in Richtung Feldstein. Entlang des Weges gibt es immer wieder Infotafeln zur natur- und kulturhistorischen Bedeutung des Schutzgebiets. Auf den Feldstein kann man hinaufsteigen, man benötigt die Hände, jedoch gibt es Geländer und Stahlketten. Am Gipfel gibt es ein großes Kreuz und eine weite Aussicht. Rechts neben dem Feldstein führt der normale Weg hinab über Pfad und Asphalt zum Informationszentrum. Vom Parkplatz führt ein eher versteckter Weg zum nahen Rothaarsteig. Durch einen schmalen, alleeartigen Weg steigen wir nach Bruchhausen hinunter und passieren hinter dem Ortseingang auch das kleine Wasserschloss. Auf der Hauptstraße wenden wir uns rechts und passieren neben der Kirche auch einen kleinen Dorfladen. In einer Kurve der Hauptstraße gehen wir geradeaus weiter, bis auf der rechten Seite ein Campingplatz liegt. Hier links abbiegen zur Dortmunder Sauerlandhütte, dem heutigen Tagesziel. 

Am nächsten Tag gehen wir die Asphaltstraße hinauf und erreichen dann wieder den Rothaarsteig, dem wir heute wieder für lange Zeit folgen. Erst über einen Pfad, dann eine Forststraße und erneut einen Pfad hinauf zum Richtplatz. Dabei passieren wir viele Gebiete der Naturverjüngung. Vom Richtplatz aus zum Langenberg, dem mit 843 Meter höchsten Berg Europas, der jedoch eher unspektakulär und von Wald umgeben ist. Kurz davor können wir nach rechts abbiegen und erhalten eine bessere Aussicht. Am Langenberg wechseln wir nach Hessen und folgen dem Rothaarsteig zur Hochheidehütte, nur das letzte Stück dabei über einen wurzeligen Pfad neben einer Forstraße. Von der Hütte, die sich gut zur Einkehr eignet, durch die malerische Hochheide zum Clemensberg, der eine Aussicht auf die Zerstörungskraft eines Steinbruchs bietet. Weiter durch die Hochheide und an der Hoppeckequelle vorbei, bis eine große Wegespinne mit Hütte erreicht wird, die "Am Streit" heißt.

Jetzt verlassen wir wir den Rothaarsteig entgültig und folgen der Forststraße X16, die nach links und langsam den Berg hinab führt. Gemächlich geht es durch das feuchte Hoppecketal, meist über unspannende, aber ruhige Wege. An einer Weide angekommen führt der Wanderweg geradeaus auf diese Hinaus, auf schönem Weg am Wiesenrand entlang. Danach über eine Forstraße, dann aber rechts ab und erneut die Hoppecke kreuzen und über einen ruhigen, weichen Waldweg weiter. Dieser endet erst an der Köhlerhütte auf einem großen Parkplatz. Durch einen Tunnel unterqueren wir die Skipiste, eine Seilbahn und einen Bikepark. Der Asphaltstraße folgend erreichen wir den markierten Briloner Kammweg, der zuvor oft parallel zum Rothaarsteig verlief, und biegen rechts ab. Nun kann man geradeaus die Willinger Therme erreichen, die nach der Wanderung gute Entspannung bietet (2021 wird sie renoviert). Ansonsten links abbiegen und über Asphalt und eine breite Brücke eine Bahntrasse queren. Jetzt erreichen wir die Willinger Hauptstraße, nach rechts kurz darauf den Hauptbahnhof und das Ziel der Tour. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Von Marburg sind Brilon Stadt wie auch Willingen mindestens im Zwei-Stunden-Takt mit der RB/RE97 erreichbar, der gleiche Zug wird genutzt, um vom Ziel zum Ausgangspunkt zu gelangen. Von Kassel bzw. Hagen erreicht man den Bahnhof Brilon Wald stündlich mit dem RE17. Von Brilon Wald sind es wiederum nur noch wenige Minuten mit dem RB/RE97 nach Brilon Stadt bzw. Willingen.

Anfahrt

Brilon ist aus Richtung Westen und Osten leicht über die B7 erreichbar, wer aus dem Ruhrgebiet kommt kann bis Olsberg über die A46 fahren und an deren Ende der Beschilderung zur B7 folgen. Von Norden erreicht man Brilon über das Kreuz Bad Wünnenberg der Autobahnen A44 und A33. Von dort der Beschilderung über die B480 bis Brilon folgen. In Brilon der Beschilderung zum Zentrum/zum Bahnhof folgen.

Parken

Parken ist direkt am Briloner Bahnhof möglich, alternativ kann dem städtischen Parkleitsystem gefolgt werden. Ebenso gibt es am Endpunkt der Tour, gegenüber des Bahnhofs in Willingen, Parkplätze.

Koordinaten

DD
51.399058, 8.574950
GMS
51°23'56.6"N 8°34'29.8"E
UTM
32U 470431 5694288
w3w 
///erschafft.zahn.bitten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Rothaarsteig Wanderkarte im Maßstab 1:50.000; Blatt Nord

Ausrüstung

Feste Schuhe, für die Wetterbedingungen passende Kleidung. Ausrüstung für die Übernachtung, für die Selbstversorgerhütte bspw. Schlafsack. 

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
39,8 km
Dauer
11:30 h
Aufstieg
1.000 hm
Abstieg
860 hm
mit Bahn und Bus erreichbar geologische Highlights Einkehrmöglichkeit aussichtsreich Gipfel-Tour kulturell / historisch botanische Highlights Von A nach B Geheimtipp

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
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Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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